Drohnenführerschein Kosten 2026: Alle Gebühren im Überblick

Illustration: Taschenrechner, Münzen und Balkendiagramm zu Drohnenführerschein-Kosten

Die Gesamtkosten für den legalen Drohnenbetrieb setzen sich aus mehreren, unabhängigen Positionen zusammen. Diese Seite fasst alle Gebühren zusammen, die aktuell in Deutschland anfallen können.

Kostenübersicht auf einen Blick

Position Kosten Details
EU-Kompetenznachweis A1/A3 25 € LBA-Gebühr für die Ausstellung, mehr dazu
EU-Fernpilotenzeugnis A2 ca. 100–500 € + 30 € LBA-Gebühr Je nach Prüfstelle und Schulungsumfang, mehr dazu
UAS-Betreiberregistrierung 20 € (privat) / 50 € (juristische Person) Einmalig bzw. bei Verlängerung, mehr dazu
Drohnen-Haftpflichtversicherung variiert, meist im niedrigen zweistelligen Bereich pro Jahr In Deutschland Pflicht für jedes Gewicht
Verlängerung A1/A3 (vor Ablauf) 15 € Über das LBA-Portal
Neuerwerb nach Ablauf volle Gebühr (25 €) Bei abgelaufenem Nachweis keine vergünstigte Verlängerung möglich

Typische Kostenszenarien

Hobbypilot mit Kameradrohne über 250 g
A1/A3-Nachweis (25 €) + Betreiberregistrierung (20 €) + Haftpflichtversicherung → Einstieg meist für unter 100 € im ersten Jahr möglich.

Ambitionierter Hobby- oder Semi-Profi-Pilot mit C2-Drohne
Zusätzlich zum A1/A3-Paket das A2-Zeugnis (ca. 130–530 € inkl. LBA-Gebühr) – abhängig stark vom gewählten Anbieter.

Gewerblicher Betrieb
Betreiberregistrierung als juristische Person (50 €) statt Privatperson, ggf. zusätzliche Kosten für Betriebsgenehmigungen in der speziellen Kategorie (SORA-Verfahren), die stark vom individuellen Einsatzzweck abhängen.

So sparst du bei den Gebühren

  1. Trainings-Test nutzen: Beim A1/A3-Nachweis kannst du den Übungstest beliebig oft wiederholen, bevor die eigentliche (kostenpflichtige) Prüfung beginnt – das senkt das Risiko eines teuren Wiederholungsversuchs.
  2. Fristen im Blick behalten: Eine rechtzeitige Verlängerung vor Ablauf ist günstiger als ein kompletter Neuerwerb nach Fristablauf.
  3. A2-Anbieter vergleichen: Bei den Prüfstellen für das Fernpilotenzeugnis gibt es teils erhebliche Preisunterschiede – ein Vergleich von Leistungsumfang und Preis lohnt sich.
  4. Nur registrieren, was nötig ist: Prüfe genau, ob deine Drohne unter die Registrierungspflicht fällt, bevor du unnötig zahlst.

Häufig übersehene Kosten

  • Drohnenversicherung: Wird oft vergessen, ist aber in Deutschland unabhängig vom Gewicht Pflicht – Standard-Hausratversicherungen decken Drohnenflüge in der Regel nicht ab.
  • Nachträgliche Gebührenbescheide: Das LBA hat rückwirkend Gebührenbescheide für früher kostenlos ausgestellte Nachweise verschickt – ein Grund, Zahlungsaufforderungen aus offiziellen LBA-Kanälen ernst zu nehmen.

Weitere Fragen rund um Kosten und Ablauf beantwortet unsere FAQ-Seite.